Der Samstag des vierten Wochenendes war dem aufräumen gewidmet. Insgesamt 6 Stunden lang wurden die bisher abgebauten Hölzer an der Bandsäge in Ofenlange Stücke gesägt und im Holzschuppen aufgebanst. Verbundhölzer oder Hölzer mit Bauresten die nicht verfeuerbar sind wurden selbstverständlich im Container entsorgt.
Anschließend ging es weiter ins 1. OG. Hinter der Wand die am letzten Wochenende eingerissen wurde steht noch eine Innenwand die mit Holz behangen war. Dahinter zu finden, die bekannten Lehmziegeln. Diese Wand soll so erhalten bleiben, ob sie verputzt wird oder die Ziegeln als optischer hingucker erhalten bleiben wird noch entschieden.
Ebenfalls im selben Raum wurde ein Blick hinter den Gipskarton an der Südseite geworfen. Diese soll bestehen bleiben, allerdings muss die Decke des Raumes ca. 30 cm abgesenkt werden. Hierdurch wird der Gipskarton allerdings ebenfalls eine Lücke dieser Größe aufweisen, deswegen wird dieser passend abgeschnitten und wenn der Raum fertig ist neu gemacht.
Der restliche Tag wurde darauf verwendet Lehm von den Deckenbalken abzuschlagen. Historisch sind die Balken mit Stroh und Lehm eingeschlagen. Ich finde es allerdings schicker, wenn man die Balken offen sieht. Dies ist zwar eine äußert anstrengende Arbeit, einmal weil einem der ganze Lehm entgegenkommt und durch die Arbeit über dem Kopf. Eine Leiter wäre aufgrund der geringen Deckenhöhe leider auch nur hinderlich.
Am Sonntag lag das Augenmerk auf dem vom Vorbesitzer neu verlegten Boden im 2. OG. Am Anfang waren wir der Meinung, dass dieser bleiben kann. Allerdings hat dieser ein teils starkes Federn gehabt weswegen wir uns diesen noch einmal genauer angeschaut haben. Unter dem Teppich kamen für einen Boden sehr dünne N+F Platten zum Vorschein. Wie auf einem der Bilder gut zu sehen hat der Hersteller extra die Ober- und Unterseite beschriftet, dieser Schriftzug wurde beim verlegen offensichtlich Ignoriert. Diese wurden für eine eventuelle Wiederverwendung abgeschraubt und zur Seite gelagert.
Nachdem die Platten ab waren konnten wir einen Blick auf die Schüttung und die Lattenkonstruktion werfen. So schlecht sah diese zwar von Oben nicht aus, muss für die weiteren Pläne allerdings raus. Nachdem die Lattung entfernt war ging es daran die Schüttung in Säcke zu schaufeln um diese anschließend trocken zu lagern. Nach den ersten paar Schaufeln stießen wir auf Hindernisse in der Schüttung. Ein teil des Giebels wurde scheinbar Zeitgleich mit dem Boden gemacht. Die Abschnitte des Porenbetons und Betonbrocken wurden dabei gleich in den Boden integriert. So spart man sich die Entsorgung und muss weniger Schüttung hoch schaffen. Praktisch für den Vorbesitzer, unpraktisch für mich. Zeitlich hat das Trennen von Müll und Schüttung doch Stark aufgehalten und zu viel mehr kamen wir am Sonntag nicht mehr.
Erledigte Arbeiten am vierten Wochenende
- In den letzten Wochen abgerissenes Bauholz in Ofengroße Stücke geschnitten
- Wandabhängung im 1. OG abgenommen
- Balken abgeschlagen
- Entfernen des „neuen“ Bodens im 2. OG



































